Camping — unterwegs und doch Zuhause

Norwegen

Fürs Camping gibt es viele Gründe. Eventuell ist es die Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit, die Menschen zu Campern macht? Man hat mit dem eigenen Campingwagen oder dem Wohnmobil das eigene Haus stets dabei und lebt zumindest die Illusion, immer überall aussteigen zu können. Kurz: Man fühlt sich Zuhause, egal an welchem Ort.

Andere Menschen reisen vielleicht ohne eigenen Campingwagen, mieten einen am Campingplatz ihrer Wahl. Eventuell, weil sie das gesellige Miteinander lieben, das häufig auf Campingplätzen herrscht? Schließlich sind Camper irgendwie oftmals wie eine große Familie: Man findet sehr schnell Kontakt.

Wiederum andere haben ihren Campingwagen fest auf einem Platz in Nähe des Wohnorts montiert und nutzen ihn quasi als sommerliches Ferienhaus mit wohl vertrauter Nachbarschaft. Wie auch immer: fast alle Camper sind Wiederholungstäter. Sie tun es wieder… und immer wieder… weil Camping Spaß macht, Genuss bringt. Sie können das nicht (oder noch nicht!) nachvollziehen? Nun, das könnte sich ändern… Auf unserem Internetangebot erfahren Sie mehr über das Camping, die besondere Art des Urlaubs.

Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil?

Wald

Wenn zwei Menschen über Camping sprechen, meinen sie nicht unbedingt genau dasselbe. Als Camping wird der zeitweise Aufenthalt in Wohnwagen, Zelten oder Wohnmobilen bezeichnet. Soweit das, was alle Formen des Campings gemeinsam haben. Geht man ins Detail, so werden die Unterschiede groß.

Es liegen Welten dazwischen, ob man nun mit dem Zwei-Personen-Zelt auf kleinem Platz übernachtet oder mit dem Luxus-Wohnmobil auf dem mit Preisen ausgezeichneten Campingplatz. Schön können durchaus beide Formen des Campings sein und das für unterschiedlichste Menschen. Jugendliche haben vielleicht ihr Zelt im Gepäck, während Ältere das Wohnmobil bevorzugen. Insgesamt 430.000 Wohnmobile waren laut einer Grundlagenuntersuchung des Deutschen Tourismus Verbandes aus dem Jahr 2004 allein in Deutschland zugelassen.

Die Zahl der Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte steht auch eine wachsende Anzahl von Campingplätzen gegenüber: Von 1992 bis zum Jahr 2006 — so das Statistische Bundesamt — ist die Anzahl der Campingplätze in Deutschland um 20% gestiegen.


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